Open Yoga im Offenen St. Jakob – Interview mit Béla Pete

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Open Yoga im Offenen St. Jakob – Interview mit Béla Pete

Seit 7 Jahren wird Open Yoga in der Citykirche St. Jakob angeboten. Was ist Ihre Erfahrung damit?

Ich freue mich auf jeden einzelnen Anlass wie beim „ersten Mal“ vor sieben Jahren. Fast immer wieder gibt es auch neue Teilnehmende, was mich besonders freudig macht.

Yoga und Kirche gehören auf den ersten Blick nicht zusammen. Gab es damals Widerstände, Yoga in der Citykirche zu etablieren?

Oh ja, das gab es. Pfarrerin Verena Mühlethaler wurde zum Teil dafür angegriffen. Auf ihrem Anrufbeantworter gab es einige Kommentare, auf die es keine Antworten gibt.

Was hat Yoga mit Kirche gemeinsam?

Beide machen Arbeit nach „innen“. Ausserdem spielt eine Dankbarkeit zur Schöpfung und Gott oder eben einer höheren Macht eine Rolle. Beides hat mit Spiritualität zu tun. Für alles andere gibt es die Eurocard (lacht schallend).

Was ist das Besondere an Open Yoga in der Kirche?

Die Offenheit der Kirche und der gute, stimmige Raum für einen solchen Anlass, der konfessionslos sein will. Das bedeutet, die Religionszugehörigkeit ist offen.

Haben die Besucher des Open Yoga eine Beziehung zum Offenen St. Jakob? Oder ist die Kirche für sie mehr oder weniger ein Sportplatz?

Die Kirche wird wieder zur Begegnungsstätte, wo der kommerzielle Aspekt nicht das Wichtigste sein soll. Ja, es gibt viele Leute, die kommen zuerst mal zum Yoga und hören dann vom Chor oder auch anderen Veranstaltungen. Was aber alle gemein haben, ist der Respekt und das Wissen um die Vielfältigkeit im Offenen St. Jakob und dass sie nur eine der diversen Möglichkeiten nutzen.

Sind es jeweils feste Gruppen, die am Open Yoga teilnehmen? Oder kann jeder kommen?

Es hat eine gute Durchmischung der Teilnehmer bis hin zu Leuten, die zufällig gerade mal den Kopf in die Kirche stecken, wobei das natürlich die Minderheit ist. Ein Hinweis könnten die über 500 Mail-Adressen, die ich in den Jahren gesammelt habe.

Muss man schon Erfahrung mit Yoga haben, um am Open Yoga teilnehmen zu können?

Nein, überhaupt nicht. Ganz wichtig, es ist kein Wettkampf und die „Performance“ aus der Arbeitswelt hat hier keine Bedeutung. Open Yoga ist offen für blonde und dunkelhaarige Menschen und die Augenfarbe oder das Alter sind auch nicht massgebend (schmunzelnd).

Angela Ramel unterrichtet Yoga in der Citykirche Offener St. Jakob. Foto: Cedric Haindl

Open Yoga findet 2-Mal im Monat von 19.00 bis 20.45 Uhr in der Citykirche St. Jakob statt. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Das Angebot ist frei,  es wird um eine Kollekte von Fr. 10.- gebeten. Den neuen Plan für 2018 finden Sie unter folgendem Link https://openyoga.wordpress.com/

Béla Pete (links im Bild) ist der Initiator des Open Yoga in der Citykirche. Er ist auch im Vorstand des Forums St. Jakob. Zusammen mit Nadine von Gruenigen und Angela Blank und Gast-YogalehrerInnen  bietet er regelmässig Yogatermine an.

2017-12-04T16:25:25+00:00

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