Petition bis 20. Februar verlängert – Soziale Verantwortung im Umgang mit den kirchlichen Liegenschaften

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Petition bis 20. Februar verlängert – Soziale Verantwortung im Umgang mit den kirchlichen Liegenschaften

Am 6. Dezember fand im St. Jakob eine Diskussion über den Umgang mit den kirchlichen Liegenschaften statt. Das aktuelle Leitbild der geplanten Kirchgemeinde Zürich orientiert sich bezüglich der sog. “Anlageliegenschaften” am System der Marktmiete. Aus Sicht der Kirchgemeinde Aussersihl widerspricht diese Haltung den Grundwerten der reformierten Kirche. Wir fordern bei den Anlageliegenschaften die strikte Einhaltung von Regeln wie sie gemeinnützige Bauträger kennen.

Von den insgesamt 230 Liegenschaften, die der reformierten Kirche in der Stadt gehören, sollen zukünftig rund 140 weiterhin kirchlichen Zwecken dienen. Auch die Kritiker und Kritikerinnen des Immobilienleitbildes halten es für richtig, dass die Kirche ihren grossen Bestand an Liegenschaften, die sie für eigene kirchliche Zwecke benützt, reduzieren will. Das Zusammenrücken öffnet neue interessante Perspektiven, z.B. die Einrichtung von Arbeitsplätzen für das Pfarrteam und die Sozialdiakonie in den Kirchen. Wer kirchlichen Rat, Seelsorge oder Begleitung sucht, soll dies auch in der Kirche finden. Diesbezüglich sind wir mit dem Leitbild einverstanden.

Gar nicht einverstanden sind wir aber mit dem Plan, dass die sog. “Anlageliegenschaften”, also jene, die als nicht mehr kirchlich benötigt ausgeschieden werden, zu Marktpreisen betrieben werden sollen. Die Kirche trägt mit diesem Liegenschaftenbestand eine grosse Verantwortung. Da fast alle diese Liegenschaften schon sehr lange im kirchlichen Besitz sind, kann mit einem äusserst günstigen Bodenpreis kalkuliert werden. Diesen Vorteil gilt es in sozialer Verantwortung einzusetzen: Zugunsten finanziell benachteiligter Bevölkerungsgruppen, Menschen und Institutionen, die auf dem überteuerten Zürcher Liegenschaftenmarkt keine Chancen haben. Dabei sollen aber auch Vergaberichtlinien gelten, genau so wie dies heute bei Genossenschaften und Stiftungen praktiziert wird.

Das Forum St. Jakob, der Unterstützungsverein der Offenen Kirche, hat eine Petition zuhanden der Leitung des Stadtverbandes gestartet. Alle, denen eine Kirche am Herzen liegt, die sich auch im Umgang mit ihren Liegenschaften an ihren Grundwerten orientiert, sind eingeladen, diese Petition zu unterschreiben. Den Unterschriftenbogen können Sie hier herunterladen, ausdrucken und unterschreiben (Einsenden bitte bis 20. Februar an Forum St. Jakob, Stauffacherstrasse 8, 8004 Zürich). Oder Sie zeichnen unsere Petition online auf unserer Website.

Petition Immobilien

2018-01-25T21:38:02+00:00

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